Unterkünfte buchen

EnglishDer Clou am Reisen ist ja, dass man auch irgendwo übernachten muss. Da gibt es in den USA zahlreiche Möglichkeiten: von Kofferräumen im Mietwagen (wobei das wohl in den Staaten nicht so ganz erlaubt ist), Campern und Campingplätzen, über Jugendherbergen, Bed & Breakfasts und Motels, hin zu Ferienwohnungen und Privatwohnungen bis hin zu Hotels. Ja, Amerika heißt ja nicht umsonst „Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Gut, die Möglichkeiten haben wir in Europa auch. Aber die Amis ham den Begriff wohl erfunden, also gilt das wohl nur dort.

OK, nachdem man sich nun schön auf Rahmenreisedaten geeinigt, den Haupthin- und -rückflug gebucht hat, geht’s nun an die einzelnen Zielorte, wo man sich ein schmuckes Plätzchen zum Übernachten sucht. Jeder hat da so seine eigene Vorlieben. Einige wollen unabhängig bleiben und buchen einen Camper, so’n Wohnmobil-Teil. Wer nicht auf Camping steht (so wie mein Freund *G*), hat ja noch diverse andere Möglichkeiten, ein Dach über den Kopf zu finden. Je nach Belieben. Wir haben uns für Ferienwohnungen und Hotels entschieden.

Unterkunft 2

Egal, ob ihr eure Reise bis ins kleinste Detail durchplant oder euch während der Tour einfach treiben lassen wollt: Wichtig ist, dass ihr euch eine Unterkunft für die erste Nacht bucht, um von da aus dann weiter zu gucken. Man weiß ja nie, was gerade in der Stadt los ist, ob Messen oder so was anstehen, und dann keine gescheite Bleibe mehr findet. Außerdem braucht ihr für die ESTA eine Adresse in den Staaten, sonst kann es sein, dass ihr keine Einreiseerlaubnis bekommt.

Aber mal unter uns: Ich finde, nichts ist schlimmer als in der ersten Nacht in einem unbekannten Land in einer Scheißbleibe mit verblasster, abfallender Blümchentapete, klapprigen, halbverrosteten Doppelstockbetten, verwanzten Bettdecken, schnarchenden Nachbarn und einer röhrenden Neonbeleuchtung vorm Fenster von der Kneipe nebenan zu übernachten. Das vermiest einen doch den ganzen Spaß auf das große Abenteuer, das man sich so schön ausgemalt hat. Nee, nee, schön die erste Nacht buchen, in einem Hotel oder wo auch immer ihr wollt. Hauptsache, es gefällt euch und ihr fühlt euch wohl. Ach ja: Und es gibt ja noch so was wie einen Jetlag gibt. Da ist es irgendwie doch etwas besser, in einem gescheiten Bett aufzuwachen, wenn man eh noch nicht weiß, wie man auf die Zeitumstellung reagiert.

Ferienwohnungen/ Privatwohnungen

Mein Freund und ich mögen lieber Ferienwohnungen bzw. Privatwohnungen über das Wohnungsportal airbnb, weil man da unabhängiger ist, kommen und gehen kann, wann man will, sich auch mal was kochen kann, unter sich ist, man sich eher heimisch fühlt und nicht direkt in einem Touribunker wohnt. Wertvolle Tipps gibt’s immer von den Vermietern, die halt direkt aus der Stadt vor Ort kommen. Und so bekommt man immer mal einen nichttouristischen Geheimtipp. Außerdem sind diese Wohnungen über  airbnb eine günstige Alternative zu Stadthotels, die in den Staaten recht teuer werden können.

Das Coole an airbnb ist, dass ihr die Suchfilter nach euren Wünschen und Vorstellungen einstellen könnt. Und egal, wie viele Einschränkungen ihr macht, ich garantiere euch, dass es noch genügend Auswahlmöglichkeiten gibt. Sehr hilfreich sind die Bewertungen, die einem meistens noch einen guten Eindruck von der Wohnung geben. Sollte es keine Bewertungen geben, dann schaut mal, ob der Vermieter noch andere Wohnungen online hat und ob es dafür Bewertungen gibt. Sonst schaut euch ganz unten im Vermieterprofil an, seit wann der Vermieter bei airbnb ist. Wenn er neu ist und euch die Wohnung gefällt, dann traut euch. Sonst würde ich lieber nach einer Alternative suchen.

Für die Buchungen über airbnb müsst ihr euch dort ein Konto anlegen. Über das könnt ihr Fragen (zu evtl. fehlenden Fotos vom Bad) stellen oder dann, sobald alles geklärt ist, die gewünschte Ferienwohnung zu eurem Wunschzeitraum anfragen, was euch dann vom Vermieter entweder bestätigt wird. Oder er fragt euch, ob ihr zu einem anderen Zeitpunkt könnt. Leider pflegt nicht jeder Vermieter seinen Kalender, in dem angezeigt wird, wann die Wohnung frei ist. Daher lohnt sich ein vorheriges Anfragen auf jeden Fall. Wenn ihr also eine Bestätigung vom Vermieter habt, könnt ihr per „richtiger“ Kreditkarte (keine Debitkarte) buchen und bekommt eine Buchungsbestätigung per Mail mit der Adresse.

Vor der Abreise hilft der Vermieter immer mit wertvollen Tipps zur Anreise vom Flughafen zur Wohnung. Bis jetzt haben wir alle Wohnungen leicht und schnell gefunden. Vor Ort wird man meistens vom Vermieter oder einem anderen freundlichen Wesen begrüßt, der einem alles erklärt. Und dann wird man in Ruhe gelassen und kann bei wichtigen Fragen immer zum Vermieter gehen.

Der einzige, kleine Mini-Haken bei airbnb ist die Sprache: Viele Angebote sind in Englisch. Wer also nicht so gut on se inglish längwitsch ist, kann sich die Angebote auch mehr oder weniger mit einer eingebauten Google Translator Funktion übersetzen lassen. Das wird aber eher abenteuerlich, weil dieser Translator so eins zu eins übersetzt. Also am besten direkt nach Angeboten in deutscher Sprache suchen.

Hotels

Neben diesen Privatwohnungen haben wir noch Hotels in Las Vegas und in der Nähe der Nationalparks (Yosemite und Sequoia) über booking.com gebucht. In Vegas gibt es zig Hotels, daher sind hier auch einige Luxus-Dinger verhältnismäßig günstig. Die Nationalparks sind ab dem Frühjahr eh beliebte Wanderziele und scheinen viele Touristen anzuziehen. Wir haben hier schon vorab gebucht, weil wir ein gutes Hotel in Parknähe haben wollten, um nicht Gefahr zu laufen, in einer Klitsche in der nächsten Stadt zu landen.

Auf booking.com werden Hotels mit Bewertungen bis 10 Punkten anzeigt. Je höher, desto besser. Ich schaue nach Hotels ab einer Bewertung von 7,5 und schränke die Suche nach Zentrumsnähe ein. Danach guck ich nach diesen Sonderangeboten, bei denen man bessere Konditionen bekommt, wie zum Beispiel: größere Zimmer, größere Betten, Whirlpool, Frühstück. Wer einen Road-Trip plant, sollte auch darauf achten, dass man das Zimmer kostenlos stornieren kann. Das steht immer extra bei den einzelnen Angeboten. Viele davon sind bis zu zwei Tage vorher kostenlos stornierbar. Man weiß ja nie, was kommt. Vielleicht will – oder muss – man auch länger an Ort bleiben und damit wäre die Hotelbuchung hinfällig.

Das Gute bei booking.com ist, dass ihr meistens die Hotels nur reserviert und vor Ort bezahlt. Ja, meistens, weil bei manchen Hotels in den Staaten eine Art Anzahlung der ersten Nacht anfällt. Das steht aber in den Bedingungen. Für die Reservierung müsst ihr euch auch ein Konto anlegen und eine Kreditkarte hinterlegen, über die eine evtl. Anzahlung abgebucht wird. Diese Kreditkarte solltet ihr bei der Bezahlung dabei haben, weil sie meistens als Rückversicherung für die Hotels gilt. Die wollen das Teil manchmal sehen. In den USA verlangen die meisten Hotels auch noch eine Kaution eben über diese angegebene Kreditkarte und man muss das Zimmer ja eh mit dem Plastikding zahlen.

Unterwegs

Für die restlichen Tage, die wir in Kalifornien unterwegs sind, haben wir noch keine Übernachtungen gebucht. Mal gucken, wo der Wind uns hintreibt. Wir wissen, wie weit wir ungefähr an einem Tag kommen, und wollen dann in der Gegend nach einem Hotel, B&B oder Motel gucken. Falls wir doch etwas Muffensausen kriegen, ok, falls ICH doch etwas Muffensausen kriege, gucken wir einen Tag vorher online nach einer Bleibe und reservieren die. Aber mal gucken, ne?! Das wird ein Spaß!! Hihi!

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