Sehenswürdigkeiten: Vorab-Reservierungen

EnglishNormalerweise liest man in einem Reiseführer, welche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen man sich vor Ort anschauen will. Dann fliegt, fährt, schippert oder rollt man zur Sehenswürdigkeit seiner Wahl, zahlt Eintritt, guckt sich alles mit einem kleinen Mann im Ohr namens Audio G. an, macht bei wichtigen Erkenntnissen „Aaah“ und „Ooooh“, und geht etwas schlauer in den Touri-Shop oder zur nächsten Attraktion. Oder zur Toilette (weil man nicht weiß, wann die nächste kommt).

Allerdings haben manchmal viele Leute den gleichen Plan, sich recht spontan etwas anzusehen, am liebsten bei schönem Wetter, oder weil es einfach DAS Highlight der Stadt ist. Deswegen staut sich der Besucherandrang dermaßen, dass man länger in der Warteschlange steht als das eigentliche Wunschziel zu besichtigen. Und deswegen bietet es sich manchmal an, vorab Tickets zu besorgen.

Natürlich weiß man vorher nicht, ob es an diesem einen Tag wirklich zu einem derartigen Andrang kommt, dass man ewig warten muss, oder wann genau man sich etwas anschauen will. Bei uns ist es eigentlich immer so, dass wir zwar wissen, was wir uns anschauen wollen, aber noch nicht, in welcher Reihenfolge. Vor Ort ergeben sich eh immer andere Möglichkeiten (wie z. B. Discounts), von denen der Reiseführer oder Bekannte nichts erzählt haben.

Wer aber auf Nummer sicher gehen will, weil der die Sehenswürdigkeit auf keinen Fall verpassen möchte, kann Tickets für die wichtigsten Hauptattraktionen vorab reservieren. Mit diesen Reservierungen umgeht man manchmal auch die lästigen Warteschlangen der „Normalos“. Aso, ich geb hier nur ’nen groben Überblick von dem, was ich mir angeschaut hab. Mit etwas Google-Geschick kriegt man noch mehr Infos.

Vorabbuchungen

 

Los Angeles

In der Stadt der Engel kann das z.B. der Eintritt in die Universal Studios Hollywood sein, inkl. dem angeschlossenen Freizeitpark. Bis jetzt haben wir uns noch nicht dafür entschieden. Aber so wie die Tickets angelegt sind, kann man die auch noch kurzfristig buchen.

San Francisco
In der alten Hippie-Stadt sollte man für Alcatraz Island Tickets vorbuchen. Da gibt es pro Tag mehrere Termine zur Auswahl. Wir haben uns für eine Abendtour unter der Woche entschieden, weil man da auch auf der Fährüberfahrt schon was erzählt kriegt. Die Überfahrt ist bei allen Tickets inklusive. Ja, rüberschwimmen wär auch n bissl blöd. Ach, und bezahlt wird natürlich wie? Genau, per Kreditkarte. Die Tickets werden per Email geschickt und sind dann ausdruckfertig.

Für die Stadt gibt’s auch Städtepässe, über die man vielleicht nachdenken sollte. Mit dem Pass kommt man vergünstigt bzw. umsonst in die Hauptattraktionen und spart so (angeblich) viel Kohle. Aber welcher Pass soll es werden? Es gibt nämlich zwei Angebote, hier eine Übersicht:

San Francisco City Pass: Cable Cars (sonst $5 pro Fahrt) + 4 Sights, gültig für 9 Tage, kostet $94 (inkl. Rabattheft)
Go San Francisco Card (All-Inclusive): 28 Sights, gültig für 1, 2, 3, 5 oder 7 Tage, kostet zwischen $60 und $150

Ob sich so ein Pass wirklich rentiert, werden wir wohl vor Ort raus bekommen. Ich weiß halt net, ob wir 7-Tages-Pass für die Cable Cars brauchen oder 7 mal mit den Dingern fahren (weil es sich sonst nicht lohnt). Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. So wie die Ticketseiten angelegt sind, kann man die Dinger recht kurzfristig buchen. Man braucht nur noch ’nen Drucker, um die Tickets auszudrucken. Die Go San Francisco Card kann man auch vor Ort abholen.

Nationalparks
Für die Nationalparks haben wir uns vorab den Jahrespass „America the Beautiful“ geholt. Damit kommt man in alle Nationalparks der USA innerhalb von einem Jahr. Bei mindestens drei geplanten Nationalparkbesuchen und einem Eintrittspreis von ca. $25-30 pro Park und Auto lohnt es sich, den Jahrespass für $80 zu besorgen.

New York
Im Big Apple gibt es mehrere Möglichkeiten, Sehenswürdigkeiten im Vorab zu buchen. Wer unbedingt Liberty Island (mit der Grande Dame aus Frankreich) und Ellis Island (wo die alte Einwanderungsbehörde war) sehen will, sollte vorab Tickets reservieren. Das Prinzip ist wie bei Alcatraz: Man reserviert einen Termin inkl. Fährüberfahrt mit Zugang und Audio Tours zu beiden Inseln. Bei der Freiheitsstatue kann man sich vorab entscheiden, ob man die Aussicht von der Krone (+$3) oder vom Sockel (kostenlos) aus genießen will. Ist einmal mit Kreditkarte gebucht, kann man die Tickets wieder selbst ausdrucken oder am Eingangsschalter abholen. Bis jetzt haben wir uns gegen die Liberty Island entschieden, weil man die Lady aus der Ferne ja besser sieht. Was soll ich denn von den Füßen der Freiheitsstatue aus sehen, was ich nicht schon von der Fähre aus gesehen hab? Ja gut, ich krieg noch was tolles erzählt… Naja, wir haben ja noch etwas Zeit – 4 Wochen *yeah*.

Eine weiteres Highlight ist ja das Empire State Building, das tags- und nachtsüber einen Blick über die Wolkenkratzerlandschaft Manhattans bietet. Wer hat nicht mit Tom Hanks mitgefiebert, als er auf der 86. Etage nach Meg Ryan wartete… Ja ja, Mädchenkrams. Weiter im Text: Auch fürs ESB kann man vorab verschiedene Tickets sichern (mit und ohne Warteschlange…).

Allerdings sollte man in New York auch über einen Städtepass nachdenken, der den Eintritt für mehrere Haupt-Sehenswürdigkeiten und ein Gutscheinrabattheft für Restaurants und Malls mit sich bringt. Ein regulärer Eintritt zu einer Sehenswürdigkeit kostet durchschnittlich um die $25. Blöderweise ist die Auswahl für einen Städtepass alles andere als einfach. Es gibt nämlich den New York Pass, den New York City Pass und den New York Explorer Pass. Hier eine kleine Übersicht:

New York Pass: 80 Sights, gültig für 1, 2, 3, 5, 7 oder 10 Tage, kostet zwischen $85 und $220
New York City Pass: 6 Sights, gültig für 9 Tage, kostet $114
New York Explorer Pass: gültig nur für 3, 5, 7, oder 10 von 54 Sights, gültig für 30 Tage, kostet zwischen $72 und $178

Wir wissen selbst noch nicht, was am besten für uns ist. Allerdings rentiert sich so ein Städtepass erst ab ein paar Tagen, weil man ja sicher nicht 80 Sights an einem Tag schafft. Selbst 6 Sights an einem Tag ist schon recht happig, weil man dann ja nur hin und her rennt und nichts von dem Puls der Stadt mitkriegt. Wie auch die San Francisco Städtepässe kann man die Teile kurzfristig buchen und ausdrucken. Den NY Pass und den Explorer Pass kann man auch vor Ort abholen. Nun gut! Ich werde berichten, sobald wir schlauer sind.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s