Einmal Umdenken bitte

… oder das Buch, das mich zum Nachdenken brachte. Vor einigen Monaten hat mir eine liebe Freundin eines ihrer Lieblingsbücher ausgehliehen. Das Café am Rande der Welt von John Strelecky (dtv, 2007). Das kleine Buch mit seinen 130 Seiten und einfachen, bunten Illustrationen scheint auf den ersten Blick nicht viel herzugeben. Aber der Klappentext macht neugierig…

Das Café am Rande der Welt_Rückseite

Ich will nicht zu viel verraten, deswegen reiß es nur kurz an (so 130 Seiten sind ja sonst schnell mal zusammen gefasst): Ein Mann will in den Urlaub fahren, kommt in den Stau und will die Autobahn über Landstraße umfahren. Ihr wisst ja schon, wie das läuft. Er verfährt sich, es wird spät, das Benzin wird knapp und er findet gerade noch ein fast leeres Café mitten im Nirgendwo. Als er sich setzt und die Speisekarte liest, fallen ihm drei Fragen auf:

  • Warum bist du hier?
  • Hast du Angst vorm Tod?
  • Hast du ein erfülltes Leben?

Tja, und da wird’s erst spannend. Diese drei Fragen hängen zusammen und werden in dem Buch mit sehr viel Weisheit, Einfachheit und paradoxen Annekdoten diskutiert.

Das Café am Rande der Welt

Schon beim Lesen habe ich gemerkt, dass das Buch etwas in mir anspricht, auf das ich selbst noch die Antwort suche. Ob es eine eindeutige Antwort auf diese Fragen gibt, weiß ich selbst nicht, ich glaube aber eher, dass ich einer der Menschen bin, die noch eine Weile danach suchen werden. Natürlich kann das Buch nicht alle aufploppenden Fragen zum Dasein beantworten, aber es zeigt eine Lebensweise auf, die vieles so viel einfacher macht. Und letztendlich glücklich.

Nach dem Lesen des Buches und habe ich mein Leben mittels dieser drei Fragen hinterfragt. Nicht „in Frage gestellt“, sondern wirklich noch mal in mich rein hörend hinterfragt: Bist du glücklich? Machst du gerade das Richtige für dich? Was könnte das sein? Wie kannst du das erreichen?

Das große Umdenken begann…

Wenn ich etwas ändern will, warum dann nicht jetzt? Wenn nicht jetzt, wann dann? Was ist das Zeichen für Veränderung, wenn es das gibt? Meiner Meinung nach gibt es in dieser Hinsicht keine Zeichen, sondern ich bin mir selbst das Zeichen. Ich bin der einzige Mensch, der mich raus aus meiner Komfortzone bringen und etwas in und an meinem Leben ändern kann. Also pack ich es an, das Projekt „Mein Leben“… und gestalte mir meine Welt so, wie sie mir gefällt. 🙂

Übrigens… Nachdem ich John Streleckys Buch gelesen habe, habe ich es bestimmt schon fünfmal weiter empfohlen. Es wurde gekauft, gelesen und teils beschwinglich darauf reagiert, teils aber auch kritisch, was ja alles völlig ok ist. Ich bin gespannt, was ihr sagt, wenn ihr es lest. 😉

Von John Strelecky gibt es noch einen zweiten Teil zum Café (Wiedersehen im Café am Rande der Welt, dtv, 2015) und viele andere schlaue Bücher zum Sinn des Lebens. Schaut einfach mal auf seine Website. Mein nächstes Buch von ihm wird Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld (dtv, 2015)...

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3 Antworten zu “Einmal Umdenken bitte

  1. Pingback: Buchtipp: Mental-Training | nicolasteiner12oaksranch·

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