Ankunft in den USA

EnglishJap, wir sind gelandet und die haben uns echt rein gelassen! Wahnsinn! Die Einreise in die Staaten läuft folgernder Maßen ab. Also die mit dem Flugzeug. Im Flieger kriegt man ein kleines Zoll-Formular, auf dem man persönliche Daten, Passnummer, 1. Adresse in den Staaten angeben muss. Danach werden schöne Fragen gestellt wie ob man auf einem Bauernhof war, ob man Milchprodukte, Saatgut, Krankheiten etc. dabei hat, ob man geschäftlich unterwegs ist…. Das sollte man alles wunderbar mit „NO“ ankreuzen. Ganz unten wird noch nach dem eingeführten Warenwert gefragt, falls man also was im Duty Free gekauft hat. Das Teil unterschreibt man und gibt es später bei der Zollkontrolle ab.

Nachdem man auf einer der vier!! Landebahnen vom Flughafen LAX gelandet ist, läuft man erst mal ewig durch einen Glaskorridor oberhalb der Wartebereiche der Gates in Richtung US Customs and Border Protection und Baggage Claim, um sich dann in die „Visitor“-Schlange einzureihen, ganz hinten am anderen Ende der riesigen Halle. Dort stehen dann Mitarbeiter in blauen Pullis mit Schildchen, die einem erklären, wo man hin muss. Für die, die mit dem gleichen ESTA-Dokument einreisen, gibt’s ne andere Schlange, nämlich kurz davor.

Dann wartet man geduldig, bis man von einem Mitarbeiter in eine weitere Schlange für den kleinen Kabinen, in denen die Einreisebeamten sitzen, geschickt wird. Dort wird man dann mit einem kurzen und knappen „NEXT“ ran gerufen. Natürlich war ich ziemlich hippelig, aufgeregt, hab mich schön an meinem Reisepass festgeklammert, weil ich ja immer im Hinterkopf hatte, dass die einen wieder nach Hause schicken können. Als ich aufgerufen wurde, hatte ich jedenfalls einen sehr netten Officer, der mich gefragt hab, wie ich heiße (mit vollem Namen), wann ich geboren wurde, wie lange ich bleibe, was ich in den Staaten mache, ob ich allein reise. Dann wurde alle 10 Finger eingescannt und mit einer Minikamera ein absolut (nicht-)schickes Bildchen gemacht. Dann wurde ich gefragt, ob ich das erste Mal in den Staaten bin und ob ich deswegen aufgeregt bin, hab ich nur genickt wie ein kleines Mädchen. Dann gabs nen fetten Stempel und ich war drin! *YEAH* Mein Freund wurde auch durchgelassen und die ganze Anspannung fiel von uns ab. Unsere Koffer drehten schon ziemlich einsame Runden auf dem Gepäckband und dann sind wir noch durch den Zoll. Das waren kleine Alu-Schalter mit Zahlen, die auf DinA4 großen Papieren in Schutzhüllen aufgeklebt waren. Sah etwas nach UFO aus oder großem Rasenmäher. Der Officer hat mich nur angeguckt, das Formular und meinte „Kein Schnaps, kein Schnitzel?“, als er alles durchstrich und mich nach 5 Sekunden durch gewunken hat. Mein Freund war noch schneller durch.

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Und dann ging’s ganz schnell. Keine 5 Minuten später standen wir vor dem Terminal an der Bushaltestelle für den Flyaway-Bus (ne Art Busexpress) in die Stadt. Wir mussten etwas warten, aber dann kam DER Entertainerbusfahrer schlecht hin. Der Typ stieg aus dem Bus – kleiner Schulbus für 20 Mann – und rief mit einem lauten Organ „Hollywood? Hollywood!“. Total freundlich schwang er unsere Kindertrolleys ins Heck dieses Klapperbuses und fuhr dann wie der Henker los, um noch andere Terminals vom Flughafen anzugrasen und von dort Leute einzusammeln. LAX hat 7 Terminals… Am letzten hat er uns abkassiert und es folgte eine Einweisung in den Bus, dass er 5 Notausgänge hat (2 vorn, 2 hinten, 1 oben) und dass die Fahrt eine gute Stunde dauert. Und schwups bretterte der Typ mit dem Klapperbus über die Autobahn nach Hollywood, zwischenzeitlich mit starken Erschütterungen (er nannte es „etwas holprig“), dass die Gepäckarmaturen über unseren Köpfen wie Kuhschwänze wackelten.

Wir sind dem Sonnenuntergang entgegen, an Downtown mit den Wolkenkratzern, Palmen und vielen fetten Karren vorbei. Und dann sah man sie von Weitem – die Hollywood Signs. Eine Stunde später stiegen wir aus dem Bus, auf dem Hollywood Boulevard und auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung haben wir gleich mal ganz viele Sterne gesehen.

Downtown LA

Jap, wir sind da, wir sind in Hollywood, Los Angeles, in Amerika!

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Eine Antwort zu “Ankunft in den USA

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