Eine digitale Landkarte

… namens Navigator free. Die beste digitale Landkarte, die ich bis jetzt kenne. Oder noch kürzer: Ne klasse App!

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Wenn man in eine unbekannte Ferne reist, helfen drei Dinge: Ein Typ, der sich dort bestens auskennt und einem sagt, wo man hin gehen soll und wohin lieber nicht, aber find erst mal so einen. Oder eine gut detaillierte Landkarte, wobei man da wahrscheinlich mehr als nur eine braucht. Oder, für die Leute des digitalen Zeitalters, ein Navi.

Wer aber keinen Typen dabei hat und keine Lust auf zig überdimensionale Landkarte hat, die man nach drei Versuchen des Zusammenfaltens wütend zusammenknüllt und auf die Rückbank schmeißt, und auch nicht unbedingt ein Navi teuer mieten oder mitschleppen will, für den ist Navigator free ne echt gute Lösung.

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Das ist eine kostenlose Handy-App, mit der man offline und nur per GPS den Weg findet. Ich hatte schon mal darüber geschrieben, als ich ein paar praktische Apps zusammengestellt hab. Sobald man sich die App runter geladen hat, und die kostenlose Variante nutzt, muss man leider doch erst mal ins Internet, um sich die Karten, die man für die Reise braucht, runterzuladen. Das kann bei mehreren Staaten schon etwas länger dauern, aber die Karte für Deutschland oder andere europäische Länder gehen ruckizucki.

Aber sobald man die Karten hat, geht’s los. Ab da braucht man allenfalls nur ein GPS. Die App ist kinderleicht zu bedienen. Ihr gebt euren Zielort ein, könnt in den Einstellungen noch ein paar Sachen wie Geschwindigkeit oder Mautstrecken aussparen regulieren. Dann schaltet ihr das GPS ein und Navigator  free berechnet euch die Strecke. Tja und dann sagt euch eine freundliche Frauenstimme auch noch, wo es lang geht. Da kann also gar nichts schief gehen.

Ein Nachteil von Navigator free ist der Akkuverbrauch durch das GPS. Denn schwuppdiwupp ist der Akku mal leer, wenn man während der ganzen Strecke das GPS eingeschaltet lässt. In den Staaten sind die Strecken halt schon mal etwas länger. Aber das Gute an diesen langen Distanzen sind die wenigen Abzweigungen, heißt man fährt lange in eine Richtung. Und dann kann man in der Zeit einfach das GPS ausschalten. Das spart schön den Akku. Wenn man doch mal wissen will, wie weit es noch zur nächsten Abzweigung oder zum Ziel ist, dann schaltet man kurz das GPS ein und schon wird der aktuelle Standort in Form eines grau gerahmten, roten Dreiecks angezeigt.

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Hat man das GPS ausgeschaltet, bleibt die Karte trotzdem mit dem zuletzt gespeicherten GPS-Standort auf dem Display. Und man kann trotzdem noch auf der Karte zoomen oder zum nächsten Ziel oder Endziel hinscrollen. Also echt supi.

Aber abgesehen von der Streckennavigation hat Navigator free noch andere nützliche Infos. Es zeigt nämlich auch Tankstellen, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze, Sehenswürdigkeiten, Geldautomaten, Kirchen, Bars, Cafés, Restaurants und Hotels etc. an. Alles in Form von kleinen Symbolen. Tippt man dann auf so ein Symbol, und dann auf ein Info-Zeichen, das in einer Seitenleiste aufploppt, wird der konkrete Name angezeigt. Das kann sehr sehr praktisch sein, wenn man auf der Suche nach einer Übernachtung ist, wenn man unbedingt tanken oder was essen muss. Das Coole ist, dass man auch diese Einrichtungen auch findet, wenn sie abseits von der gesuchten Strecke liegen.

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Manchmal wird man dabei auch überrascht: Wie wir, als wir in der Nähe vom Kings Canyon eine Übernachtung gesucht haben, haben wir uns unter der Pinehurst Lodge doch etwas anderes vorgestellt. Also schon was Rustikales, weil ja mitten in der Natur und in der Nähe vom Nationalpark, ein schön hergerichtetes Landmotel mit eigenem kleinen Bad und gemütlichem Bett, alles in romantischer Blockhüttenoptik. Naja, im Endeffekt war die Lodge eine halb verstaubte Blockhütte, oder ein großer Hüttenverschlag mit abblätternder Farbe. In großen verblassten Lettern wurde Werbung für Cabins gemacht… das sind ganz einfache Holzhütten ohne Bad. Aber die Pinehurst Lodge war gleichzeitig auch die letzte Versorgungsstation und Bar und das letzte Restaurant vorm Nationalpark. Vor dem Lokal standen fette, verdreckte Pickups, schön aufgereiht. Also sind wir weiter… und haben dank der App eine Tankstelle/Supermarkt gefunden und Grena’s Motel… Bewertungen gibt es über Navigator also nicht. Aber wenn man da so drüber nachdenkt, braucht man die ja nicht wirklich. Vielleicht ist es auch besser so…

Fakt ist, dass wir ohne Navigator free nicht so schnell eine Tankstelle oder eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hätten. Die App ist ein wirklich cleverer Helfer, der für uns den Einsatz von Straßenkarten unnötig machte. Einfach zu bedienen, mit allen wichtigen Infos, die man für eine Autofahrt braucht, und ohne Internetzugang. Also ich kann Navigator free nur wärmstens empfehlen!

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