A la Plage d’Hyères

Heute war Strandtag. Das hatte mein Freund gestern beschlossen und sich am Abend noch eifrig in die heutige Planung geworfen, sprich er hat den Strand ausgesucht. Und zu dem wurde nach einem geruhsamen Aufstehen in 30 min gefahren. Der Strand von Hyères. Das ist ein schmaler, langgezogener Strandabschnitt, abgeschottet von der einzigen Strasse mit einem kleinen Dünendamm, mit etwas Sand und feinem Kies, kristallklarem Wasser, das helltürkis und azurblau in der Sonne glitzerte. Gesäumt wurde das Wasser von den dunkelgrünen Hügeln der Provence. Eine wunderschöne Aussicht, das Meer rauscht, die Wellen schlagen sanft gegen den Strand.

Wir haben uns gemütlich eingerichtet und ich bin erst mal in das wunderbare Wasser. Es war etwas frisch, aber man gewöhnte sich schnell dran. Es war einfach herrlich. 

Links und rechts von unserem Lager haben Sonnenanbeter (die Damen gern auch oben ohne, egal wie alt) gebräunt, die Kinder spielten am Wasser, Jugendliche jagten sich gegenseitig ins Wasser, Mütter riefen ihre Kinder zurück, damit sie was trinken oder trocknen konnten. 

Neben uns lag ein betagtes italienisches Paar in schicke Sonnenliegen mit eigenem verstellbaren Sonnenschutz. Wobei sie mehr Sonne genoss als er, weil er entweder nicht da war und / oder irgendwas für sie besorgte, während sie in der Sonne gebraten und dem Radio gelauscht hat. 

Der Strand an sich war gut besucht, aber es war nicht voll. Gen Nachmittag zogen am rechten Ende des Strands sowie am Horizont mehr und mehr Kites und Windsegel auf, die Kiter und Windsurfer hatten Spass mit den Wellen. Denn die waren da, für uns Badende war’s schon sehr bewegend, schaukelnd, aber das Wasser war warm und sehr salzig. Also alles gut. 

Wenn wir nicht im Wasser waren, habe ich zumindest gedöst, gelesen und Salzkekse gefuttert, mein Freund war auch noch spazieren und sonst haben wir uns von Rücken auf Bauch gedreht, um eine angenehme und gleichmässige Bräune zu bekommen.

Und nach gut fünf Stunden sind wir aufgebrochen, um dann am Parkplatz doch noch einen einsamen zartrosa Flamingo zu sehen, der durch das Gewässer stakte. Das ist der rosa Punkt da auf dem Foto. Ich hatte nur das Handy und der Zoom ist halt eher mittel… ;

Da wir ja nichts im Kühlschrank hatten, mussten wir noch Nachschub holen und wir waren auf dem Heimweg im Supermarkt einkaufen. Auf dem Dinnerplan am Abend stand Grillen, denn wir hatten einen fetten Grill im Garten an unserer FeWo, da oben am Hang. Wir haben den Abend mit Steak, Merguez, Chèvre (Ziegenkäse), Kirschtomaten und Baguette ausklingen lassen. Dazu gab es einen leckeren Rosé der Vermieterin. Die meinte übrigens zur Lage des Hauses: „Il est calme.“ Auf deutsch: „Es ist ruhig.“ Und hier ist es wirklich ruhig, völlig ruhig, total ruhig. Man hört hier oben im Garten der FeWo rein gar nichts. Nur ein Huschen im Gras oder Gebüsch. Gewöhnungsbedürftig…

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